Stellen Sie sich vor, Sie fahren seit Jahren mit demselben Auto – und bringen es nie zur Inspektion, weil es ja fährt. Alles gut, oder? Nun ja – bis es dann eben nicht mehr gut ist.
Mit den Augen verhält es sich ähnlich. Viele Menschen gehen zum Augenarzt, wenn die Speisekarte nicht mehr lesbar ist oder Straßenschilder unscharf werden. Aber bis dahin? Die Antwort hängt von ein paar persönlichen Faktoren ab.
Die Faustregel: Alle zwei Jahre
Für gesunde Erwachsene ohne Beschwerden gilt: eine Augenuntersuchung alle ein bis zwei Jahre. Das deckt die Sehstärke ab und gibt einen ersten Check auf Erkrankungen wie Grünen Star (Glaukom) oder Makuladegeneration – Dinge, die sich oft lange ohne spürbare Symptome entwickeln.
Wer über 40 ist, sollte eher im Jahresrhythmus denken. Die Altersweitsichtigkeit und bestimmte Augenerkrankungen werden ab diesem Alter häufiger.
Kinder: Bitte nicht vergessen
Kinder merken oft selbst nicht, dass sie schlecht sehen – sie kennen es schlicht nicht anders. Eine unkorrigierte Sehschwäche kann die schulische Entwicklung erheblich beeinflussen. Wer sich wundert, warum das Kind beim Lesen so nah ans Buch geht: Genre überprüfen lassen.
Mit Brille oder Linsen: Häufiger bitte
Die Sehstärke verändert sich – manchmal schleichend, manchmal sprunghaft. Eine veraltete Brille führt oft zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Konzentrationsproblemen. „Ich komme schon irgendwie zurecht“ ist kein wirkliches Argument.
Wann sofort zum Arzt?
Bei diesen Zeichen nicht bis zum nächsten Routinetermin warten:
Fazit
Regelmäßige Augenuntersuchungen sind kein Luxus – sie sind eine sinnvolle Investition in die eigene Lebensqualität.
Wer gerade überlegt, wann der letzte Termin war – und es nicht mehr genau weiß: Jetzt einen Termin vereinbaren