August 17, 2026

Woran erkenne ich, dass sich meine Sehstärke verändert hat?

Sehveränderungen schleichen sich an. Man gewöhnt sich mit der Zeit daran, näher ans Buch zu rücken oder die Schuld beim schlechten Licht zu suchen. Sollte sich die Lichtsituation aber nicht geändert haben, liegt es eher an den Augen.

Die häufigsten Anzeichen im Überblick

Zeichen Was dahinterstecken kann
Unscharf in der Nähe oder Ferne Kurz- oder Weitsichtigkeit,
Altersweitsichtigkeit
Häufige Kopfschmerzen Augen müssen übermäßig arbeiten, um scharf zu sehen
Müde, brennende Augen am Abend Augenüberlastung der Augen
Kneifen oder Zusammenkneifen der Augen Unbewusster Versuch, die Sicht zu verbessern
Schwierigkeiten beim Lesen kleiner Schrift Häufig Beginn der Altersweitsichtigkeit ab 40+
Probleme beim Fahren in der Dämmerung Nachlassendes Kontrastsehvermögen, mögliche Linsentrübung oder falsche Brillenstärke

Zeichen, die sofortige Aufmerksamkeit brauchen

Manche Veränderungen sollte man nicht beobachten, sondern sofort abklären lassen:

  • Plötzliche Unschärfe auf einem Auge
  • Lichtblitze oder dunkle Flecken im Sichtfeld
  • Ein „Vorhang“ oder Schatten, der ins Sichtfeld wandert
  • Plötzlich verzerrte Wahrnehmung von geraden Linien
  • Neu auftretende Doppelbilder

Schnelltest für zu Hause

Decken Sie ein Auge ab und schauen Sie auf ein Fenstergitter oder kariertes Papier. Wechseln Sie dann das Auge. Erscheinen Linien verzerrt oder fehlen Bereiche, sollte das umgehend abgeklärt werden – dieser sogenannte Amsler-Gitter-Test liefert erste wichtige Hinweise.

Fazit

Die meisten Sehveränderungen kündigen sich an. Nicht immer direkt am Auge, sondern häufig über Kopf- und Nackenschmerzen. Wer merkt, dass er sich mehr anstrengen muss als früher, um klar zu sehen, einfach eine Sehtest-Termin buchen.

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